Wildkräuterguide

Kräuter haben sich bereits seit Jahrtausenden bewährt und mit dem Wissen um deren richtiger Anwendung sind sie besonders in der Energetik sehr gut nutzbar.
Oftmals haben mir meine Eltern auf unseren Wanderungen Wildkräuter gezeigt und deren energetische Wirkung erklärt, denn bereits meine Oma hat immer gesagt: "Es is´ gegen alles ein Kräutl g´wachsen." 
So wurden Kräuter seit jeher bei uns daheim zur Linderung von Symptomen, zur Reduzierung von Medikamenten und zur Unterstützung einer ärztlichen oder therapeutischen Behandlung verwendet. 

Begleiten Sie mich auf einer meiner Wanderungen und tauchen Sie mit mir in die Welt der Kräuter ein.

(Termine im online Kalender oder auf telefonische Anfrage)

Wildkräuter und deren Anwendung

Königskerze

Ich verwende sie als Tee, Öl oder Tinktur, für Auflagen, in der Küche (Suppen, frittierte Blüten etc.) oder ich verräuchere sie.
In meinem Weihebuschen zu Mariä Himmelfahrt am 15. August darf die Königskerze keinesfalls fehlen. 


Brennnessel

Innerlich z.B. bei Arthrose, als Blutreinigungsmittel und bei Eisenmangel.
Äußerlich bei Abszessen und Hautunreinheiten, Furunkel, Kopfschuppen, bei Wunden und Haarausfall. 


Schafgarbe

Sie gehört zu den sogenannten „Universalheilkräutern“ wie Kamille, Ehrenpreis, Odermennig, Brennnessel und Löwenzahn. 
Die Schafgarbe ist ein Stärkungsmittel und  ein „Tonicum amarum“ – eine Bitterstoffdroge . 


Holler

Innerlich beispielsweise als Tee bei Bronchitis und Erkältungen, Vorbeugung bei beginnenden grippalen Infekten und Erkältungen (Beeren) und bei fieberhaften, grippalen Infekten (Blüten).
Ich backe die Hollerblüten im Teig und serviere sie mit Apfelmus, auch verwende ich die Blüten für Tees und einen bekömmlichen Sirup.


Spitzwegerich

 Ein Stärkungsmittel für Menschen „... mit schlechtem Blut, wenig Blut, schwacher Lunge, schwacher Stimme, bleichem Aussehen sowie Hautausschlägen, die ewig hüsteln, heiser sind und mager bleiben.“
(Pfarrer Künzle) 
Mein Hustensaft-Rezept können Sie weiter unten nachlesen.

Veilchen

Innerlich blutreinigend, blutfettesenkend, expektorierend (auswurffördernd), krampflösend und nervenberuhigend.
Äußerlich narbenauflösend und wundheilend.

Mein Sirup-Rezept finden Sie weiter unten.

Frauenmantel

Gerne trinke ich Mischtees aus Frauenmantel, Schafgarbe und Taubnessel oder aus Frauenmantel, Schafgarbe und Salbei.

Der Frauenmantel ist neben der Schafgarbe das Frauenkraut.

Bärlauch

Äußerlich bei Ekzemen, Wundinfektionen und Pilzbefall. 
Ich verwende ihn für Pestos, klein geschnitten in Knödel, aufs Butterbrot oder auf Kartoffeln und Salaten - schmeckt ausgezeichnet.


Johanniskraut

Innerlich z.B. zur Beruhigung, bei Angst, Nervosität, Burnout-Syndrom, Schlafstörungen, Winterdepression aufgrund von Lichtmangel. Äußerlich bei Brandwunden und  Neurodermitis.

Ringelblume

Äußerlich bei Akne, Blutergüssen, infizierten und schlecht heilenden Wunden, Hämorrhoiden, Hautpilz, Windeldermatitis, schmerzenden Gelenken, beruhigend bei Hautreizungen, Rötungen und Irritationen, zur Pflege von Narben und Dehnungsstreifen, pflegend bei rauer und stark beanspruchter Haut.

Wegwarte

Innerlich zur Beruhigung und Entspannung fürs Herz und für bessere Laune.
Oft bereite ich einen Mischtee  aus Wegwartenkraut, Löwenzahnkraut oder –wurzel, Odermennig und Johanniskraut zu.
Diesen trinke ich schluckweise über den ganzen Tag verteilt.


Löwenzahn

Äußerlich bei Augenerkrankungen, Ekzemen, Wunden und verschiedenen Hauterkrankungen. Innerlich bei Appetitlosigkeit, bei Arthrose schmerzlindernd, zur Kräftigung, bei Lebererkrankungen, Schmerzlinderung bei Rheuma. Probieren Sie ihn einfach mal als Salat - Sie werden begeistert sein.

Gebackene Brennnessel

Brennnessel mit dem Stiel pflücken und im Palatschinkenteig (Eier, Milch, Mehl, Prise Salz) eintauchen und in der Pfanne backen. Anschließend bestreue ich sie mit Zucker.

Sehr gerne serviere ich die köstlichen Brennnessel mit Bio-Apfelmus. Natürlich können Sie die gebackenen Brennnessel auch ohne Beilage servieren.

Mahlzeit, lassen Sie es sich schmecken!


Spitzwegerichsirup 

Spitzwegerichblätter pflücken, kurz in den Schatten legen (damit sich Tierchen entfernen können). In ein weites Glas abwechselnd Zucker und Blätter einfüllen, letzte Schichte ist Zucker und für ca. 8 Wochen dunkel stellen. Danach hat sich der Zucker aufgelöst. Anschließend abseihen und den Sirup in ein Schraubglas geben, verschließen, beschriften und vor Sonnenlicht schützen. 

Der Spitzwegerichsirup ist bei uns ein altbewährtes Hausmittel zur Hustreizminderung.

Schafgarbensirup

Blüten pflücken, kurz in den Schatten legen (damit sich Tierchen entfernen können).
Ca. 1,5 Kilogramm Zucker in 2 Liter warmem Wasser auflösen, 20 Gramm Zitronensäure, 3 bis 5 Hände Blüten sowie 2 bis 3 in Scheiben geschnittene unbehandelte Zitronen in ein Gefäß geben und ca. 3 Tage an der Sonne ziehen lassen. Dazwischen immer wieder umrühren oder schütteln. 
Blüten sollen bedeckt sein. 
Anschließend durch einen Kaffeefilter, ein feines Sieb oder ein Tuch filtern und mit Einsiedehilfe haltbar machen (lt. Anleitung). 
 Nach dem Abfüllen beschriften.

Tipp: Mancher Zucker enthält bereits Zitronensäure.

Veilchensirup

Das Rezept ist genauso einfach wie jenes für den Schafgarbensirup:
Blüten pflücken, kurz in den Schatten legen (damit sich Tierchen entfernen können).
Ca. 1,5 Kilogramm Zucker in 2 Liter warmem Wasser auflösen, 20 Gramm Zitronensäure, 3 bis 5 Hände Blüten sowie 2 bis 3 in Scheiben geschnittene unbehandelte Zitronen in ein Gefäß geben und ca. 3 Tage an der Sonne ziehen lassen. Dazwischen immer wieder umrühren oder schütteln. 
Blüten sollen bedeckt sein. 
Anschließend durch einen Kaffeefilter, ein feines Sieb oder ein Tuch filtern und mit Einsiedehilfe haltbar machen (lt. Anleitung). 
 Nach dem Abfüllen beschriften.